Die Chevrolet Bolt EV der ersten Generation (kurzzeitig in Europa auch als Opel Ampera-e vermarktet) war eines der ersten erschwinglichen Elektroautos mit großer Reichweite. 2017 eingeführt und 2022 überarbeitet (mit der Einführung der Bolt EUV-Variante), zeichnet sie sich durch ihr sehr geräumiges Kompaktvan-Format aus. Ihre Geschichte ist untrennbar mit einem massiven und historischen Rückruf ihrer LG Chem-Batterien (Brandgefahr) verbunden, der General Motors zwang, die Batteriepakete fast aller Modelle von 2017-2022 zu ersetzen. Paradoxerweise macht dieser Kinderkrankheit sie heute zu einem der empfehlenswertesten gebrauchten Elektroautos: Viele Exemplare profitieren von einer neuen, unter Garantie stehenden Batterie. Nach dem Rückruf wird sie von Consumer Reports und J.D. Power zu den
Die Chevrolet Bolt EV ist ein Paradebeispiel in der Automobilindustrie. Ihr schwerwiegender Konstruktionsfehler (die LG Chem-Batterie) wurde von General Motors durch einen Rückruf von beispiellosem Ausmaß behoben, bei dem die Batterien einfach komplett ersetzt wurden. Das Ergebnis: Wer heute einen gebrauchten Bolt EV kauft, erwirbt oft ein Fahrzeug, dessen teuerste und empfindlichste Komponente neu und garantiert ist. Da die Zuverlässigkeit des Elektromotors und der Leistungselektronik darüber hinaus tadellos ist, ist der Bolt EV ein sehr empfehlenswerter Kauf für den täglichen oder Stadt-Umland-Gebrauch. Sein einziges wirklich entscheidendes Manko ist die auf 55 kW begrenzte, veraltete Schnellladeleistung (DC), die ihn für Langstreckenfahrer auf der Autobahn disqualifiziert. Absolute Kaufbedingung: Überprüfung anhand der Fahrgestellnummer (VIN), ob der Batterierückruf ordnungsgemäß durchgeführt wurde.
| Bremsen komplett | 250 – 500 € |
| Geschätztes Jahresbudget | 300 – 600 € |
Richtwerte (freie Werkstatt, europäischer Markt). Preise variieren je nach Region und Jahr.