Der BMW X5 der Generation E53 markierte 1999 den Einstieg von BMW in das SUV-Segment (von BMW als SAV - Sports Activity Vehicle bezeichnet). Entwickelt während der Zeit, als Land Rover zu BMW gehörte, teilt er sich einige Technologien mit dem Range Rover L322, ist aber stark auf Fahrdynamik und Straßenperformance ausgelegt. Ende 2003 erhielt der E53 ein umfassendes Facelift (LCI), das ein neues Allradsystem ('xDrive' statt der festen 38:62-Verteilung), überarbeitete Motoren (Einführung der N62 V8-Motoren und stärkere Diesel) sowie optische Retuschen brachte. Obwohl er fahrdynamisch Maßstäbe setzte, ist der E53 aufgrund seines hohen Gewichts und komplexer Technik im Alter ein wartungsintensives Fahrzeug. Fokus dieser Analyse sind die Benzinmotoren, die Dieselvarianten werden der Vollständig
Der BMW X5 (E53) ist ein fahrdynamisches Meisterwerk seiner Zeit, aber heute ein finanzielles Risiko für unvorbereitete Käufer. Wer einen Benziner sucht, sollte zwingend zum 3.0i (M54) greifen. Er bietet zwar nicht die brachiale Kraft der V8-Modelle, ist aber der einzige Motor, der mit überschaubarem Aufwand am Leben gehalten werden kann. Die V8-Modelle (4.4i, 4.6is, 4.8is) sind aufgrund der Steuerketten- (M62) und Ventilschaftdichtungs-Problematik (N62) nur für absolute Enthusiasten mit eigener Werkstatt zu empfehlen. Ein lückenloses Scheckheft und Nachweise über Fahrwerksrevisionen sind beim Kauf eines E53 wichtiger als der Kilometerstand.