Der BMW X5 (E53) markiert den historischen Einstieg von BMW in das SUV-Segment, das die Marke lieber als SAV (Sports Activity Vehicle) bezeichnet, um seine Dynamik zu unterstreichen. Entwickelt zu einer Zeit, als BMW Land Rover besaß, teilt er einige Konzepte mit dem Range Rover L322, basiert aber auf einer von der 5er-Reihe E39 abgeleiteten Plattform. Wesentliche Entwicklung: - Phase 1 (1999-2003): Allradantrieb mit fester Verteilung (38% vorne / 62% hinten), 5-Gang-Automatikgetriebe. - Phase 2 / LCI (Ende 2003-2006): Einführung des intelligenten Systems xDrive (elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung), neue ZF 6-Gang-Automatikgetriebe, neu gestaltete Frontpartie und ein umfassendes Update der Motorisierungen (V8 N62 und Diesel M57TU). Als schweres (über 2 Tonnen) und komplexes Fahrzeug
Der BMW X5 E53 ist ein Pionier, der auch heute noch ein bemerkenswertes Fahrvergnügen bietet. Es ist jedoch ein komplexes Fahrzeug, dessen Zuverlässigkeit drastisch von der vergangenen Wartung abhängt. Die vernünftige Wahl: Der 3.0i (M54) als Benziner oder der 3.0d 218 PS (Phase 2) als Diesel. Diese beiden Motorisierungen, gekoppelt mit den ZF-Getrieben (5- oder 6-Gang), bieten die beste Langlebigkeit, wenn die bekannten Schwachstellen (Kühlung, Klappen) behoben werden. Zu meiden: Die 3.0d 184 PS (Phase 1) mit dem originalen Automatikgetriebe (GM), es sei denn, das Getriebe wurde kürzlich mit Rechnung verstärkt/ersetzt. Die V8 (M62/N62) sind Enthusiasten vorbehalten, die in der Lage sind, die Mechanik selbst zu erledigen, da sonst astronomische Rechnungen drohen.