Die zweite Generation des BMW X1 (Codename F48) markiert einen großen technologischen Bruch für die bayerische Marke. Sie verabschiedete sich von der Hinterradantriebsarchitektur ihres Vorgängers (E84) zugunsten der modularen UKL2-Plattform (geteilt mit MINI und dem 2er Active Tourer) und wechselte zum Frontantrieb (sDrive) oder einem Haldex-Allradantrieb (xDrive). Während Puristen den Verlust des typischen BMW-Fahrverhaltens und der Reihensechszylindermotoren bedauerten, ermöglichte diese Wahl einen spektakulären Sprung in Bezug auf Platzangebot, Kofferraumvolumen und Vielseitigkeit. 2019 mit einem größeren Kühlergrill, neuen Stoßfängern und einem Technologie-Update überarbeitet (LCI), etablierte sich der F48 als eines der meistverkauften Premium-SUVs weltweit. In puncto Zuverlässigkeit h
Der BMW X1 F48 ist eine ausgezeichnete Wahl auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Durch den Verzicht auf den Hinterradantrieb ist er zu einem echten Familienfahrzeug geworden, geräumig und praktisch, während er gleichzeitig eine überdurchschnittliche Dynamik im Segment beibehält. Bei den Dieseln sind die B47-Aggregate (18d, 20d) von Natur aus sehr robust und haben die Steuerkettenprobleme der Vergangenheit behoben. Das Damoklesschwert des AGR-Kühlers erfordert jedoch absolute Wachsamkeit: Kaufen Sie ein Dieselmodell nur, wenn die Historie der BMW-Rückrufe lückenlos und dokumentiert ist. Wenn Sie weniger als 20.000 km/Jahr fahren oder viel in der Stadt unterwegs sind, sollten Sie sich ohne Zögern für die hervorragenden Benzinmotoren (18i oder 20i) entscheiden, die weniger anfällig für kostspielige Abgasreinigungsprobleme sind. Bevorzugen Sie Versionen mit dem Aisin 8-Gang-Automatikgetriebe und den 'Advanced'-Sitzen für optimalen Komfort.