Der BMW 4er (interne Bezeichnungen: F32 Coupé, F33 Cabriolet, F36 Gran Coupé) wurde 2013 als eigenständige Baureihe eingeführt, um die Coupé- und Cabrio-Versionen der 3er-Reihe (F30) höher zu positionieren. Das Fahrzeug zeichnet sich durch eine breitere Spur, einen tieferen Schwerpunkt und ein sportlicheres Fahrwerk im Vergleich zur Limousine aus. Das 2014 eingeführte Gran Coupé (F36) kombinierte die elegante Coupé-Linie mit der Praktikabilität von vier Türen und einer großen Heckklappe. Im Laufe seiner Produktionszeit erlebte der 4er einen bedeutenden Wechsel der Motorengeneration (von der N- zur B-Serie) sowie ein Facelift (LCI) im Jahr 2017, das Fahrwerksverbesserungen und ein aktualisiertes Infotainment-System brachte.
Der BMW 4er der ersten Generation ist ein exzellentes Fahrerauto, das Design und Dynamik perfekt vereint. Die Zuverlässigkeit hängt jedoch extrem von der Wahl des Motors und dem Baujahr ab. Modelle der Baujahre 2013 bis 2015 (N20, N47) bergen Risiken bei der Steuerkette. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zu einem Modell ab 2016 mit den hervorragenden B-Motoren (B48, B58). Bei den Dieseln ist zwingend darauf zu achten, dass der AGR-Kühler im Rahmen der Rückrufaktion getauscht wurde. Ein gepflegtes 430i oder 440i LCI-Modell ist eine absolute Kaufempfehlung.