Der Audi TT der zweiten Generation (Typ 8J) basiert auf der PQ35-Plattform (geteilt mit Golf V/VI), unterscheidet sich jedoch durch seine hybride ASF-Karosserie (Audi Space Frame), die zu 69 % aus Aluminium (vorne) und 31 % aus Stahl (hinten) besteht, um die Gewichtsverteilung zu optimieren. Ursprünglich als Benziner eingeführt, sorgte er 2008 für eine Überraschung, als der 2.0 TDI 170 PS (EA189) serienmäßig mit quattro-Allradantrieb integriert wurde. Diese atypische Wahl für ein Sportcoupé richtete sich an Vielfahrer, die das TT-Design mit reduzierten Betriebskosten suchten. Das Modell erhielt 2010 ein Facelift, das Stoßfänger und Optik subtil veränderte und neue Benzinmotoren (EA888 Gen 2) einführte.
Der Audi TT 8J ist ein zukünftiger Klassiker. Die Wahl des 2.0 TDI 170 ist umstritten: Sein Traktorengeräusch im Leerlauf passt nicht zur skulpturalen Linie des Wagens, aber er bietet ein erstaunliches Fahrvergnügen dank seines Drehmoments von 350 Nm und serienmäßigem quattro. Es ist eine ultra-rationale Wahl für jemanden, der täglich 80 km Autobahn fährt. Wenn Sie jedoch in der Stadt fahren, meiden Sie den TDI (DPF/AGR-Verstopfung garantiert) und entscheiden Sie sich für einen 2.0 TFSI 200PS (EA113) vor 2010, der wesentlich zuverlässiger ist als die 1.8/2.0 TFSI von 2010-2012 (EA888 Gen 2), die wahre Ölfresser sind. Der TT RS bleibt der absolute Gral für Puristen.