Audi TT 8J (2006–2014) (2006 – 2014)

Zuverlässigkeitsscore : 7.5/10

Der Audi TT der zweiten Generation (Typ 8J) basiert auf der PQ35-Plattform (geteilt mit Golf V/VI), unterscheidet sich jedoch durch seine hybride ASF-Karosserie (Audi Space Frame), die zu 69 % aus Aluminium (vorne) und 31 % aus Stahl (hinten) besteht, um die Gewichtsverteilung zu optimieren. Ursprünglich als Benziner eingeführt, sorgte er 2008 für eine Überraschung, als der 2.0 TDI 170 PS (EA189) serienmäßig mit quattro-Allradantrieb integriert wurde. Diese atypische Wahl für ein Sportcoupé richtete sich an Vielfahrer, die das TT-Design mit reduzierten Betriebskosten suchten. Das Modell erhielt 2010 ein Facelift, das Stoßfänger und Optik subtil veränderte und neue Benzinmotoren (EA888 Gen 2) einführte.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Audi TT 8J ist ein zukünftiger Klassiker. Die Wahl des 2.0 TDI 170 ist umstritten: Sein Traktorengeräusch im Leerlauf passt nicht zur skulpturalen Linie des Wagens, aber er bietet ein erstaunliches Fahrvergnügen dank seines Drehmoments von 350 Nm und serienmäßigem quattro. Es ist eine ultra-rationale Wahl für jemanden, der täglich 80 km Autobahn fährt. Wenn Sie jedoch in der Stadt fahren, meiden Sie den TDI (DPF/AGR-Verstopfung garantiert) und entscheiden Sie sich für einen 2.0 TFSI 200PS (EA113) vor 2010, der wesentlich zuverlässiger ist als die 1.8/2.0 TFSI von 2010-2012 (EA888 Gen 2), die wahre Ölfresser sind. Der TT RS bleibt der absolute Gral für Puristen.