Audi A6 C7 (4G) (2011 – 2018)

Zuverlässigkeitsscore : 7.6/10

Audi A6 C7 (Typ 4G) : Der souveräne Langstreckengleiter Der Audi A6 der Generation C7 (Typ 4G) wurde Anfang 2011 eingeführt und markiert einen deutlichen Sprung in Sachen Leichtbau (Aluminium-Karosserieteile) und Effizienz gegenüber dem Vorgänger C6. Er positioniert sich in der oberen Mittelklasse als direkter Konkurrent zum BMW 5er und zur Mercedes-Benz E-Klasse. Modellpflege (Facelift / PA - Produktaufwertung): Im Oktober 2014 erhielt der A6 ein umfassendes Facelift (Modelljahr 2015). Optisch erkennbar an geänderten Scheinwerfern (optional Matrix-LED), neuen Schwellern und Auspuffblenden. Technisch war das Facelift weitaus bedeutender: Das fehleranfällige stufenlose Multitronic-Getriebe wurde bei den Fronttrieblern durch ein komplett neues 7-Gang-S tronic Doppelkupplungsgetriebe ersetzt.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Fazit & Kaufempfehlung Der Audi A6 C7 ist ein herausragendes Langstreckenfahrzeug, das besonders als Avant (Kombi) enormen praktischen Nutzen mit hohem Fahrkomfort verbindet. Die Verarbeitungsqualität ist über jeden Zweifel erhaben und lässt das Auto auch nach 200.000 km oft noch wie neu wirken – was gleichzeitig eine Gefahr darstellt, da Tachomanipulationen schwer zu erkennen sind. Die beste Wahl (Diesel): Greifen Sie zum 3.0 BiTDI (313, 320 oder 326 PS). Er ist zwar im Unterhalt teurer, umgeht aber die anfällige S tronic (er nutzt die extrem robuste ZF-8-Gang-Wandlerautomatik) und bietet überragende Fahrleistungen. Wer es wirtschaftlicher mag, sucht einen 2.0 TDI ab Facelift (Ende 2014, EA288, 150 oder 190 PS) als Handschalter oder mit der überarbeiteten S tronic. Vorsicht geboten: Meiden Sie unbedingt Modelle mit dem stufenlosen Multitronic-Getriebe sowie frühe 2.0 TFSI (Ölverbrauch). Beim 272 PS starken 3.0 TDI (CRTD) ist höchste Vorsicht bezüglich der Nockenwellen geboten. Ein lückenloses Scheckheft (besonders Getriebeölwechsel) ist bei diesem Fahrzeug absolute Pflicht.