Der Audi A6 C5 (Typ 4B) wurde 1997 eingeführt und markierte mit seinem aerodynamischen, runden Design (Bauhaus-Stil) einen Wendepunkt für die Marke. Er positionierte Audi endgültig als ernsthaften Konkurrenten in der oberen Mittelklasse neben BMW und Mercedes-Benz. Das Modell war als Limousine und ab 1998 als Kombi (Avant) sowie später als Allroad Quattro erhältlich. Im Mai 2001 erhielt der C5 ein umfassendes Facelift (Produktaufwertung - PA), das optische Retuschen, verbesserte Fahrwerkstechnik und überarbeitete Motoren brachte. Während die Verarbeitungsqualität und der Rostschutz (vollverzinkte Karosserie) Maßstäbe setzten, wird die Zuverlässigkeit stark von der gewählten Motor- und Getriebekombination bestimmt. Besonders bei den Dieselmotoren gibt es extreme Unterschiede: Der 1.9 TDI gi
Der Audi A6 C5 ist ein exzellentes Langstreckenfahrzeug, dessen Kauf jedoch extrem von der Motor- und Getriebewahl abhängt. Kaufempfehlung (ACHETER): Suchen Sie gezielt nach einem 1.9 TDI (Handschalter). Diese Kombination ist nahezu unverwüstlich, extrem sparsam und günstig im Unterhalt. Auch der 1.8T als Handschalter ist eine sehr solide Wahl. Warnung (ÉVITER): Machen Sie einen großen Bogen um alle 2.5 TDI V6 vor 2003 (Motorcodes AFB, AKN, AKE) sowie um jedes Modell mit Multitronic-Getriebe (Frontantrieb-Automatik). Die Reparaturkosten für Nockenwellen, Einspritzpumpen oder CVT-Getriebe übersteigen den Zeitwert des Fahrzeugs meist um ein Vielfaches. Wenn es ein V6 Diesel sein muss, dann nur ein spätes Modell ab 2003 mit Rollenschlepphebeln (BAU, BDG, BDH) als Handschalter oder mit Tiptronic (Quattro).