Die zweite Generation des Audi A3 (Typ 8P) basiert auf der VAG-Plattform PQ35 (geteilt mit dem VW Golf V und VI). Zuerst als 3-Türer eingeführt, folgten 2004 die Sportback-Version (5-Türer) und 2008 ein Cabriolet. Sie erfuhr zwei größere Facelifts: 2005 (Einführung des Singleframe-Kühlergrills) und 2008 (neue Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, Außenspiegel mit integrierten Blinkern und vor allem die Umstellung von Pumpe-Düse-Dieseln auf Common Rail). Sie ist eine Premium-Kompaktklasse-Referenz, die für ihre Zeit eine außergewöhnliche Innenausstattung bot. In puncto Zuverlässigkeit zeigt die 8P-Generation zwei Gesichter: extrem robust bei bestimmten Motorisierungen (1.9 TDI, 1.6 MPI), aber auch mit Problemen bei anfälligen Technologien (poröse Zylinderköpfe bei den ersten 2.0 TDI, erhöhter
Der Audi A3 8P ist ein ausgezeichneter Kompaktwagen, vorausgesetzt, man wählt die richtige Motorisierung. Bei Dieselmotoren meiden Sie unbedingt die 2.0 TDI 140 (BKD) vor 2007 und die 2.0 TDI 170 (BMN) mit Pumpe-Düse-Einspritzung. Bevorzugen Sie für kleinere Budgets den robusten, aber unverwüstlichen 1.9 TDI 105 (wobei der Code BXE zu vermeiden ist), oder entscheiden Sie sich für die nach Ende 2008 überarbeiteten Modelle mit dem 2.0 TDI Common Rail (140 oder 170 PS), die wesentlich zuverlässiger und angenehmer sind. Bei Benzinern ist der 1.6 MPI die Wahl für absolute Sorgenfreiheit, während die TFSI-Motoren eine extreme Wachsamkeit bezüglich der Wartungshistorie (Kette, Öl) erfordern. Vermeiden Sie das DSG7 (DQ200) Getriebe und bevorzugen Sie das Schaltgetriebe oder das DSG6 (DQ250) Nasskupplungsgetriebe, vorausgesetzt, es wurde alle 60.000 km gewartet.