Der Alfa Romeo MiTo (Typ 955) wurde 2008 als sportlicher Premium-Kleinwagen eingeführt, um mit Modellen wie dem Mini und dem Audi A1 zu konkurrieren. Er basiert auf der Fiat-GM Small-Plattform (die er sich unter anderem mit dem Fiat Grande Punto und dem Opel Corsa D teilt). Der MiTo zeichnet sich durch sein markantes Design, rahmenlose Türen und das serienmäßige 'DNA'-System (Dynamic, Normal, All-Weather) aus, mit dem sich Motoransprechverhalten, Lenkung und ESP-Eingriffe anpassen lassen. Obwohl er fahrerisch ansprechend ist, leidet er unter einigen plattformspezifischen Schwächen, insbesondere bei frühen Baujahren und bestimmten Getriebe-/Motorkombinationen.
Der Alfa Romeo MiTo ist ein Auto für Liebhaber italienischen Designs. Er bietet viel Charakter und Fahrspaß, erfordert aber beim Gebrauchtkauf ein wachsames Auge. Die Kombination aus dem 1.4 T-Jet (155 PS) oder frühen MultiAir-Motoren mit dem M32-Getriebe birgt hohe finanzielle Risiken. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt einen späten 1.4 MPI (Saugmotor) für die Stadt oder ein Facelift-Modell ab 2013 (mit Uconnect), bei dem die Kinderkrankheiten der MultiAir-Einheit weitgehend behoben wurden. Ein lückenloser Wartungsnachweis ist bei diesem Modell wichtiger als bei vielen Konkurrenten.