Alfa Romeo Giulietta I (Typ 940) - Phase 1 Die Alfa Romeo Giulietta (Typ 940) wurde 2010 zum 100-jährigen Jubiläum der Marke als Nachfolger des Alfa 147 eingeführt. Sie basiert auf der damals neuen 'Compact'-Plattform (C-Evo) des Fiat-Konzerns. Das Modell zeichnet sich durch ein zeitlos elegantes Design, ein agiles Fahrwerk und eine deutlich verbesserte Rostvorsorge im Vergleich zu älteren Alfa-Modellen aus. Diese Bewertung konzentriert sich auf die Benzinmotoren (Essence) der Vor-Facelift-Ära (2010-2014), berücksichtigt aber auch die Dieselvarianten für einen vollständigen Überblick. Während die Basis-Benziner als sehr robust gelten, erfordert die innovative MultiAir-Technologie besondere Aufmerksamkeit bei der Wartung.
Gesamtfazit Die Alfa Romeo Giulietta (940) Phase 1 ist ein charakterstarkes Kompaktauto, das deutlich zuverlässiger ist als sein Ruf. Die Karosserie ist solide und rostresistent. Der beste Kompromiss aus Zuverlässigkeit und Unterhaltskosten ist der einfache 1.4 TB (120 PS). Wer mehr Leistung möchte und den 1.4 MultiAir (170 PS) ins Auge fasst, muss zwingend ein Fahrzeug mit lückenloser, nachweisbarer Historie (korrektes Öl!) kaufen, da sonst teure Motorschäden drohen. Der 1.75 TBi (QV) ist ein Liebhaberstück, das penible Pflege des Turboladers erfordert. Die häufigsten Ärgernisse sind elektrischer Natur (Heckklappen-Kabelbaum, Blue&Me), lassen sich aber meist mit überschaubarem Aufwand beheben. Ein Kauf ist empfehlenswert, sofern die Wartungshistorie stimmt.