Die Alfa Romeo Giulietta (Typ 940) der ersten Generation (Phase 1) hat die schwere Aufgabe, die Nachfolge der 147 anzutreten. Basierend auf der brandneuen modularen „Compact“-Plattform (C-Evo) des Fiat-Konzerns, markiert sie einen bedeutenden Fortschritt in Bezug auf Steifigkeit, Fahrverhalten und Sicherheit. Als Premium-Kompaktwagen positioniert, setzt sie auf ihr zeitloses lateinisches Design und leistungsstarke Turbomotoren (Benzin und Diesel). Obwohl sie Alfa Romeo geholfen hat, die Kurve in Bezug auf die Gesamtzuverlässigkeit im Vergleich zu früheren Generationen zu kriegen, hatte diese Phase 1 (2010-2014) dennoch einige Kinderkrankheiten, insbesondere bei der Bordelektronik, dem Heckklappenkabelbaum und der ersten Version des MultiAir-Systems. Sie bleibt eine leidenschaftliche Wahl,
Die Alfa Romeo Giulietta Phase 1 ist ein liebenswerter Kompaktwagen, der die historischen Mängel der Marke beheben konnte. Abgesehen von den Kinderkrankheiten des MultiAir-Systems (ohne lückenlose Historie vor 2012 zu meiden) und den ärgerlichen Problemen mit dem Heckklappenkabelbaum ist die mechanische Basis äußerst robust, insbesondere bei den 1.4 T-Jet 120 PS Versionen und den JTDM-Dieseln. Es ist ein emotionaler Kauf, der sich als sehr vernünftig erweisen kann, vorausgesetzt, man bevorzugt ein gut gewartetes Modell, idealerweise aus den Jahren 2012 oder 2013, bei dem die Kinderkrankheiten (Getriebe, MultiAir) im Werk behoben wurden.