Alfa Romeo Giulia I phase 2 (952) (2020 – 2025)

Zuverlässigkeitsscore : 8.2/10

Die Alfa Romeo Giulia (Typ 952) Phase 2 (Facelift ab Modelljahr 2020) markiert einen wichtigen Wendepunkt für die italienische Limousine. Während das herausragende Fahrwerk der Giorgio-Plattform und die exzellente Fahrdynamik unangetastet blieben, adressierte Alfa Romeo gezielt die Hauptkritikpunkte der ersten Serie (2016-2019). Der Innenraum erhielt deutlich hochwertigere Materialien, eine verbesserte Mittelkonsole und ein neues Infotainment-System mit Touchscreen. Zudem wurden moderne Fahrerassistenzsysteme (ADAS Level 2) eingeführt. Ein weiteres Update im Jahr 2023 brachte digitale Instrumente und Matrix-LED-Scheinwerfer im Stil des Tonale. Die Zuverlässigkeit der Elektronik, die bei den frühen Modellen oft problematisch war, wurde in der Phase 2 massiv verbessert. Die Giulia bleibt ein

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Die Alfa Romeo Giulia Phase 2 (ab 2020) ist ein stark unterschätztes Fahrzeug. Sie hat die Kinderkrankheiten der ersten Baujahre (2016-2019) erfolgreich abgelegt und bietet eine solide Zuverlässigkeit, insbesondere in Verbindung mit dem 2.0 Turbo Benzinmotor. Wer eine fahraktive Limousine sucht und auf das letzte Quäntchen Infotainment-Spielerei oder Hybrid-Technik verzichten kann, findet hier eine charakterstarke und ausgereifte Alternative zum deutschen Premium-Establishment. Der Kauf eines gepflegten 2.0 Turbo (200 oder 280 PS) ist absolut empfehlenswert. Beim Diesel sollte das Fahrprofil stimmen (keine reinen Stadtautos), und der Quadrifoglio erfordert ein entsprechendes Budget für den Unterhalt.