Die Alfa Romeo Giulia (Typ 952) markierte 2016 die lang ersehnte Rückkehr der Marke zum Hinterradantrieb. Basierend auf der hochgelobten Giorgio-Plattform, bietet sie eine klassenbeste Fahrdynamik, eine extrem direkte Lenkung und ein emotionales Design. Während die Fahrwerks- und Motorentechnik (insbesondere in Verbindung mit dem ZF-8-Gang-Automatikgetriebe) hervorragend ist, litten die frühen Baujahre (2016-2018) unter Kinderkrankheiten, vor allem im Bereich der Elektronik, Software und Verarbeitungsqualität im Innenraum. Das Modelljahr 2020 brachte ein wichtiges Update mit stark verbessertem Infotainment, besseren Materialien und optimierten Fahrerassistenzsystemen. Insgesamt ein Auto für Enthusiasten, das bei sorgfältiger Wartung zuverlässiger ist als sein Ruf, aber eine lückenlose Hist
Die Alfa Romeo Giulia (952) ist eine Limousine für Fahrer. Wer pure Fahrdynamik sucht, wird in dieser Klasse nichts Besseres finden. Allerdings erfordern die Baujahre 2016 bis 2018 eine hohe Toleranz für kleine elektronische Macken. Kaufempfehlung: Suchen Sie nach Modellen ab Ende 2018 oder idealerweise dem Modelljahr 2020 (Facelift im Innenraum). Der 2.0 Turbo Benziner (200 oder 280 PS) ist der absolute 'Sweet Spot' aus Zuverlässigkeit, Leistung und Unterhaltskosten. Vermeiden Sie frühe Dieselmodelle, wenn Sie viel in der Stadt fahren. Eine lückenlose Wartungshistorie und eine frische, hochwertige Batterie sind beim Kauf absolute Pflicht.