Alfa Romeo 159 I (939) (2005 – 2012)

Zuverlässigkeitsscore : 6.8/10

Der Alfa Romeo 159 (Typ 939) trat die Nachfolge des 156 mit einer klaren Mission an: sich höher zu positionieren, um mit den deutschen Premiummarken (Audi A4, BMW 3er) zu konkurrieren. Entworfen von Giorgetto Giugiaro, bleibt er bis heute eine der elegantesten Limousinen seiner Generation. Basierend auf der gemeinsam mit General Motors entwickelten 'Premium'-Plattform gewann er an Steifigkeit, Sicherheit und Verarbeitungsqualität, legte jedoch erheblich an Gewicht zu (bis zu +200 kg im Vergleich zum 156). Dieses hohe Gewicht beeinträchtigt die Fahrleistungen, den Verbrauch und den Verschleiß des Fahrwerks. Die Benzinmotoren der ersten Phase (JTS) stammen von GM-Blöcken ab, die von Alfa Romeo überarbeitet wurden, und werden oft für ihren Mangel an Charakter und ihre Probleme mit der Steuerk

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Alfa Romeo 159 ist eine charakterstarke Limousine, die einen äußerst gezielten Kauf erfordert. Wenn Sie eine Benzinmotorisierung suchen, vermeiden Sie die JTS-Blöcke (1.9, 2.2, 3.2), es sei denn, die Steuerkette wurde kürzlich mit entsprechenden Rechnungen ausgetauscht, da ihre GM-Konstruktion an Zuverlässigkeit und 'cuore sportivo' mangelt. Der Heilige Gral ist der 1.750 TBi: Er verwandelt das Auto, entlastet die Vorderachse und bietet hervorragende Fahrleistungen, vorausgesetzt, die Schmierung seines Turbos wird streng überwacht. Auf der Dieselseite ist der 2.0 JTDM mit 170 PS der perfekte Kompromiss. Planen Sie in jedem Fall ein Budget für das Fahrwerk (Querlenker) ein und überprüfen Sie bei der Probefahrt unbedingt den Zustand des M32-Schaltgetriebes.