Alfa Romeo 156 I facelift (932) (2003 – 2007)

Zuverlässigkeitsscore : 5.8/10

Der Alfa Romeo 156 Phase 2 (oder Facelift), 2003 von Giorgetto Giugiaro neu gezeichnet (interner Code 932), belebte die Karriere dieser Limousine mit ikonischem Design neu. Er zeichnet sich durch eine aggressivere Frontpartie (neuer Kühlergrill, schmalere Scheinwerfer) und einen leicht überarbeiteten Innenraum mit hochwertigeren Materialien aus. Positioniert als sportlich ausgerichtete Premium-Familienlimousine (D-Segment), stellt er Fahrspaß, die Präzision der Vorderachse und den Charakter seiner Motoren über das Platzangebot und das Kofferraumvolumen. Während die Dieselversionen (JTD/JTDm) den Großteil der Verkäufe ausmachten, verkörpern die Benzinmotoren (Twin Spark, JTS und der legendäre V6 Busso) die DNA der Marke, erfordern jedoch eine strenge und oft teure Wartung. Die Produktion de

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Alfa Romeo 156 Phase 2 ist ein Auto für Ästheten und Liebhaber. Sein Fahrverhalten und seine Lenkung bleiben Referenzen in Sachen Dynamik. Mit den 4-Zylinder-Benzinmotoren (Twin Spark und JTS) erfordert er jedoch einen äußerst sachkundigen Käufer: Die Zuverlässigkeit dieser Blöcke ist ohne eine strenge und teure vorbeugende Wartung (Zahnriemen alle 3 Jahre, ständige Ölkontrolle) mäßig. Der V6 Busso ist ein mechanisches Meisterwerk, aber teuer im Unterhalt. Paradoxerweise bieten für eine sorgenfreie Nutzung die Dieselversionen (JTD 8V) die beste Zuverlässigkeit. Ein Kauf sollte in voller Kenntnis der Sachlage erfolgen, mit einem eigenen Budget für Fahrwerksteile und Motorwartung.