Alfa Romeo 147 I phase 2 (937) (2004 – 2010)

Zuverlässigkeitsscore : 6.8/10

Alfa Romeo 147 (Typ 937) Phase 2 Der Alfa Romeo 147 erhielt Ende 2004 ein umfassendes Facelift (Phase 2), das von Giorgetto Giugiaro gezeichnet wurde. Es brachte eine schärfere, aggressivere Frontpartie, modifizierte Rückleuchten und ein aufgewertetes Interieur. Technisch blieb die Basis weitgehend identisch mit der Phase 1. Das bedeutet: Der 147 bietet weiterhin eine in der Kompaktklasse unerreicht direkte Lenkung und ein sehr sportliches Fahrwerk (Doppelquerlenkerachse vorn). Allerdings wurden auch viele der bekannten Schwachstellen übernommen. Der 147 ist ein hochemotionales Fahrzeug, das sich deutlich von der Konkurrenz (Golf, A3) abhebt, aber im Gegenzug einen peniblen und verständnisvollen Besitzer erfordert. Die Zuverlässigkeit hängt extrem von der gewählten Motorisierung und der Wa

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Alfa Romeo 147 Phase 2 ist kein Auto für Pragmatiker. Wer japanische Zuverlässigkeit oder deutsche Solidität ohne Wartungsaufwand sucht, wird hier nicht glücklich. Das Fahrwerk ist verschleißfreudig und die Benzinmotoren verzeihen keine Nachlässigkeit beim Zahnriemen oder Ölstand. Kaufempfehlung: Ein 1.9 JTDm 8V (120 PS) als Handschalter ist ein robuster Geheimtipp und ein echter Dauerläufer. Wer einen Benziner möchte, sollte ausschließlich Exemplare mit lückenlosem Scheckheft, frischem Zahnriemen und nachweislich hochwertigem Öl kaufen. Das automatisierte Selespeed-Getriebe ist aufgrund hoher Reparaturkosten und Fehleranfälligkeit strikt zu meiden. Planen Sie immer ein Budget für Fahrwerksreparaturen (Querlenker) ein.