Alfa Romeo 147 I (937) (2000 – 2004)

Zuverlässigkeitsscore : 6.2/10

Der Alfa Romeo 147 (Typ 937) der ersten Generation wurde im Jahr 2000 als Nachfolger des 145/146 eingeführt und gewann 2001 die Auszeichnung 'Auto des Jahres'. Entworfen von Walter de Silva und Wolfgang Egger, besticht der kompakte Premium-Hatchback durch sein emotionales Design, die extrem direkte Lenkung (nur 2,2 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag) und sein sportliches Fahrwerk. Während die Fahrdynamik und das Styling bis heute begeistern, ist die Vor-Facelift-Generation (2000-2004) für eine Reihe von Zuverlässigkeitsproblemen bekannt, insbesondere bei den Twin Spark-Benzinmotoren (Zahnriemenrisse) und der empfindlichen Vorderachskonstruktion. Ein Auto für Liebhaber, das penible Wartung erfordert.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Alfa Romeo 147 der ersten Generation ist ein Auto für Enthusiasten. Wer einen zuverlässigen, anspruchslosen Kompaktwagen sucht, sollte einen großen Bogen um die Benzinmodelle machen. Die T.Spark-Motoren erfordern penible Pflege, ständige Ölstandskontrollen und strikte Zahnriemenwechsel alle 60.000 km. Das Selespeed-Getriebe ist ein finanzielles Risiko und sollte vermieden werden. Kaufempfehlung: Für den Alltag ist der 1.6 T.Spark (105 PS) als Handschalter die sicherste Benzin-Wahl, da er keinen anfälligen Phasensteller besitzt. Wer Zuverlässigkeit sucht, greift paradoxerweise am besten zu den JTD-Dieseln, die zu den besten ihrer Zeit gehören. Der GTA ist ein fantastischer zukünftiger Klassiker, erfordert aber ein hohes Budget für Wartung (Q2-Differential ist Pflicht!). Kaufen Sie niemals einen 147 ohne lückenlose Wartungshistorie.