Opel Mokka (2020 – présent)

Zuverlässigkeitsscore : 5.5/10

Der Opel Mokka B (ab 2020) markiert einen radikalen Neuanfang für die Marke. Er ist das erste Modell, das das neue Markengesicht „Opel Vizor“ und das volldigitale „Pure Panel“-Cockpit einführte. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger (Mokka X), der noch auf einer GM-Plattform basierte, nutzt der Mokka B die CMP/e-CMP-Plattform des Stellantis-Konzerns (Peugeot 2008, DS 3 Crossback). Dies brachte eine deutliche Gewichtsreduzierung, aber auch den Wechsel zu den PSA-Motoren mit sich. Der Mokka positioniert sich als stylisches, kompaktes City-SUV, opfert jedoch zugunsten des Designs etwas Platz im Innenraum und Kofferraum.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Opel Mokka B ist ein echtes Design-Statement und hat das angestaubte Image der Marke erfolgreich modernisiert. Als kompaktes City-SUV überzeugt er durch Handlichkeit, ein modernes Cockpit und gute Fahrdynamik. Die Kehrseite des schicken Designs ist jedoch das knappe Platzangebot im Fond und im Kofferraum, was ihn für Familien weniger attraktiv macht. Aus Sicht der Zuverlässigkeit erbt der Mokka leider die bekannten Schwächen des Stellantis-Konzerns: Die 1.2 PureTech-Benziner (hier 1.2 DI Turbo genannt) leiden unter der berüchtigten Zahnriemen-im-Ölbad-Problematik, und der 1.5 Diesel kämpft mit teuren AdBlue-Ausfällen. Unsere Empfehlung: Greifen Sie zum Mokka Electric (ideal für die Stadt und Pendler) oder zum neuen 1.2 Hybrid 48V (ab 2024), der endlich auf eine robuste Steuerkette setzt. Bei älteren Benzinern (2020-2023) ist eine lückenlose Wartungshistorie beim Vertragshändler absolute Pflicht, um im Schadensfall auf Kulanz hoffen zu können.