Opel Agila (2008 – 2014)

Zuverlässigkeitsscore : 8.0/10

Die zweite Generation des Opel Agila (Agila B) stellt einen vollständigen Bruch mit seinem Vorgänger dar. Vorbei ist das kubische Design eines Kleintransporters, stattdessen präsentiert sich ein Kleinwagen mit dynamischerem Stil, der jedoch seine hohe Dachlinie beibehält. Als Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit Suzuki (er ist der technische Zwilling des Suzuki Splash und wird im selben Werk in Esztergom, Ungarn, montiert) profitiert der Agila B vom ausgezeichneten Ruf des japanischen Herstellers im Bereich Kleinwagen. Unter der Haube stammen die Benzinmotoren von Suzuki, während der Dieselmotor aus dem Fiat/GM-Teileregal stammt. Es ist ein pragmatischer, wendiger und insgesamt sehr zuverlässiger Kleinwagen, insbesondere mit Benzinmotorisierung.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Opel Agila B ist eine ausgezeichnete Wahl für Käufer, die einen zuverlässigen, praktischen und sparsamen Kleinwagen suchen. Dank seiner Suzuki-Gene vermeidet er die elektronischen und mechanischen Fallstricke einiger europäischer Konkurrenten aus derselben Zeit. Die Benzinmotoren (1.0 und 1.2) sind unbedingt zu bevorzugen: Sie sind mit einer robusten Steuerkette ausgestattet und bereiten bei korrekter Wartung so gut wie keine Probleme. Der 1.3 CDTI Dieselmotor ist zu meiden, da der Agila ein Auto für die Stadt ist, ein Umfeld, das diesen Motor zerstört (DPF, AGR, Kette). Zusammenfassend: Ein ausgezeichnetes Geschäft mit Benzinmotor.