Jeep Renegade (2014 – présent (rest)

Zuverlässigkeitsscore : 6.0/10

Der Jeep Renegade (interner Code BU) markierte 2014 den Einstieg der amerikanischen Traditionsmarke in das boomende B-SUV-Segment. Er teilt sich die 'Small Wide 4x4'-Plattform mit dem Fiat 500X, wird im italienischen Melfi (sowie in Brasilien und China) produziert und kombiniert italienische Technik mit ikonischem US-Design. Während die Basisversionen mit Frontantrieb für den urbanen Alltag konzipiert sind, bietet die 'Trailhawk'-Version dank des 'Active Drive Low'-Allradsystems und erhöhter Bodenfreiheit eine in dieser Klasse unübertroffene Geländegängigkeit. Das Facelift 2018 brachte modernere Motoren (FireFly) und ein stark verbessertes Infotainment-System. Trotz seines Charmes leidet der Renegade unter einer mäßigen Aerodynamik und einigen elektronischen sowie mechanischen Schwächen, d

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Jeep Renegade ist ein Charakterdarsteller im B-SUV-Segment. Er kauft sich über sein Design und seine (optionalen) Offroad-Fähigkeiten ein. Wer einen zuverlässigen Begleiter sucht, sollte die Modelle vor dem Facelift (insbesondere den 1.4 MultiAir und den US-Import 24 Tigershark) meiden. Die beste Wahl für den Alltag sind die FireFly-Benziner (ab 2018) mit manuellem Getriebe oder die bewährten MultiJet-Diesel für Vielfahrer. Die 9-Stufen-Automatik erfordert eine ausgiebige Probefahrt, da ihre Abstimmung nicht jedem gefällt. Die 4xe-PHEV-Modelle sind technisch interessant, leiden aber noch unter Kinderkrankheiten. Ein solider Gebrauchter, wenn man die Schwachstellen kennt und gezielt auswählt.