Jaguar F-PACE (2016 – Présent (Rest)

Zuverlässigkeitsscore : 5.5/10

Der Jaguar F-PACE markierte 2016 den Einstieg der britischen Traditionsmarke in das lukrative SUV-Segment. Basierend auf der iQ-Al (D7a) Aluminium-Plattform, die er sich mit dem XE, XF und dem Range Rover Velar teilt, besticht der F-PACE durch ein herausragendes, sportliches Fahrverhalten und ein preisgekröntes Design von Ian Callum. Während die Fahrdynamik von Beginn an überzeugte, litten die Modelle der ersten Baujahre (2016-2019) unter einer durchwachsenen Verarbeitungsqualität im Innenraum und einem fehleranfälligen Infotainmentsystem (InControl Touch Pro). Zudem erwiesen sich insbesondere die frühen 2.0-Liter Ingenium-Dieselmotoren als problematisch. Mit dem umfassenden Facelift Ende 2020 (Modelljahr 2021) machte der F-PACE einen gewaltigen Qualitätssprung: Ein komplett neu gestaltete

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Jaguar F-PACE ist ein SUV mit zwei Gesichtern. Die Modelle der Baujahre 2016 bis 2019 locken mit günstigen Gebrauchtwagenpreisen, bergen aber erhebliche Risiken – insbesondere in Verbindung mit dem 2.0-Liter-Vierzylinder-Diesel (Steuerketten, DPF) und der fehleranfälligen Elektronik. Wer einen frühen F-PACE sucht, sollte zu den V6-Motoren greifen und eine lückenlose Historie verlangen. Eine absolute Kaufempfehlung gilt hingegen für die Facelift-Modelle ab Ende 2020. Jaguar hat hier fast alle Schwachstellen ausgemerzt: Der Innenraum ist nun klassenüblich luxuriös, das Pivi Pro System funktioniert tadellos und die neuen Reihensechszylinder (MHEV) sind kultiviert und zuverlässig. Der F-PACE SVR bleibt ein faszinierender, wenn auch teurer Exot für V8-Liebhaber.