Der Citroën C4 der zweiten Generation (interner Code B7) markierte eine Abkehr vom exzentrischen Design seines Vorgängers hin zu einer konservativeren, massentauglicheren Linienführung. Er teilt sich die PF2-Plattform mit dem Peugeot 308 I. Der C4 II zeichnet sich vor allem durch seinen herausragenden Fahrkomfort, eine weiche Federung, gute Geräuschdämmung und einen für die Kompaktklasse sehr großzügigen Kofferraum (408 Liter) aus. Während das Fahrwerk und die Karosserie solide sind, wird die Zuverlässigkeitsbilanz des Modells durch gravierende Konstruktionsfehler bei mehreren Motorenbaureihen (VTi, THP, PureTech und BlueHDi) stark getrübt. Die Wahl der richtigen Motorisierung ist bei diesem Modell absolut entscheidend.
Der Citroën C4 II ist ein komfortabler und geräumiger Kompaktwagen, der sich hervorragend für entspanntes Cruisen eignet. Leider wird das Gebrauchtwagen-Erlebnis durch die Motorenpalette stark getrübt. Die Benzinmotoren (VTi, THP, PureTech) leiden unter massiven Konstruktionsfehlern (Steuerketten, Zahnriemen im Ölbad), die zu kapitalen Motorschäden führen können. Bei den modernen BlueHDi-Dieseln drohen teure AdBlue-Reparaturen. Wer einen C4 kaufen möchte, sollte zwingend nach einem gut gewarteten 2.0 HDi 150 oder einem älteren 1.6 HDi / e-HDi (ohne AdBlue) suchen und das ruckelige EGS6-Getriebe meiden. Bei Benzinern ist höchste Vorsicht geboten.